Aktuelle Themen

An die Presse                                                                                      Wermelskirchen, den 17.3.2012

 

Während der Schulreform, Ende der sechziger Jahre, hatte Wermelskirchen noch drei Hauptschulen. Nach der Zusammenlegung zur Hauptschule Ost wurden ca. 900 Schülerinnen und Schüler gezählt. Heute haben wir noch ca. 300 Schülerinnen und Schüler in der Hauptschule und die Zahl der Neuanmeldungen für das Schuljahr 2011/12 hat sich auf 30 Schülerinnen und Schüler reduziert. Wir erkennen also, dass die Hauptschule ein Auslaufmodell ist.

Durch diesen Umstand, aber auch durch die geringe Restnutzungsdauer der heutigen Realschulgebäude, hat sich die Stadt entschlossen, eine neue Sekundarschule einzurichten, die den Schülerinnen und Schülern weitgehende Möglichkeiten einräumt. Der Prozess, diese Sekundarschule für Wermelskirchen zu definieren, wurde mit professioneller Hilfe durch die Mitarbeit von Herrn Körbitz begleitet.

Als nun klar wurde, dass sich auch der Lehrkörper auf die neuen Unterrichtsmethoden in der Sekundarschule vorbereiten muss und sich sogar neu an dieser Schule bewerben muss, wurde die Öffentlichkeit durch Presseberichte Einzelner aus dem Lehrerkollegium der Realschule mehr als verunsichert. Aus diesen Presseberichten konnte man durchaus herauslesen, dass es hier in der Hauptsache nicht um das Wohl der zukünftigen Schülerinnen und Schüler der Sekundarschule geht, sondern um der Erhalt des Arbeitsplatzes ohne Stress durch Weiterbildung und Neubewerbung. Tatsache ist jedoch, dass diese Lehrmethoden schon heute in Grundschulen und in der Hauptschule angewandt werden und sich bewährt haben. Auch ist es eine Tatsache, dass die neue Sekundarschule mehr Lehrerstellen benötigt als heute vorhanden sind.

Wir sind sehr zuversichtlich, dass die meisten Lehrerinnen und Lehrer der Realschule sich auf die neue Herausforderung freuen und alles daran setzen werden, ihren Schülerinnen und Schülern das bestmögliche Rüstzeug zu vermitteln, entweder für eine Hinführung zum Abitur oder für eine berufliche Ausbildung.

Stadtverwaltung und Politik können an der Situation, wie sie sich heute darstellt, nichts verändern. Wir alle möchten aber im Interesse aller Bürger unserer Stadt den guten Ruf als schulfreudige Stadt erhalten und möglichst weiter verbessern.

Den Informationsaustausch mit den betroffenen Eltern werden wir unterstützen – eine terminliche Abfolge der notwendigen Aktionen wurde schon zum zweiten Mal in der lokalen Presse bekannt gegeben.

Wir können nur an die Lehrer der Haupt- und Realschule appellieren, besonders an diejenigen, welche die bisherigen Abläufe mit einer unsachgemäßen Kritik begleitet haben, das Verfahren zu unterstützen zum Wohle unserer Kinder und zum guten Start der neuen Sekundarschule Wermelskirchen. Nur gemeinsam mit Lehrerinnen und Lehrern, mit Schülerinnen und Schülern, mit den betroffenen Eltern und mit der Stadtverwaltung und der Politik werden wir eine optimale Lösung erzielen. Wir haben nur eine Chance, das richtig zu machen. Nutzen wir diese Chance. Jetzt!

 

Friedel Burghoff

 

An die Presse                                                                                        Wermelskirchen, den 2.3.2012

 

In der letzten Mitgliederversammlung des Kulturvereins wurden von Seiten des Bürgerforums schriftlich und mündlich Vorschläge gemacht, wie eine Weiterführung des Kulturlebens in Wermelskirchen aufrecht erhalten werden könnte. Der Vorstand sagte zu, diese Vorschläge zu prüfen

 

  Heute nun erreicht uns das neue Programm des Kulturvereins, welches uns über die Theateraufführungen der Spielzeit 2012/2013 informiert. Dazu ganz nüchtern auf Seite 3 die Information, dass dies die letzte Spielzeit sein wird weil die städtischen Zuschüsse gestrichen werden sollen. (Interessant ist, dass dieses Programm doch schon vor der Mitgliederversammlung im Druck gewesen sein muss).

 

Unsere Ideen in der Mitgliederversammlung waren neben dem üblichen Vorschlag, die im Grunde genommen geringen Preise zu erhöhen, auch, das Theaterangebot wesentlich zu verändern. In Köln zum Beispiel, gibt es eine große Anzahl von kleineren Theatern, die sich freuen würden, Gastspiele in Wermelskirchen zu geben – und das zu Preisen, die etwa die Hälfte dessen ausmachen, was heute für die teuren Tourneetheater bezahlt werden muss.

 

Das Argument des Vorstands des Kulturvereins, dass die Wermelskirchener nur in die bisherigen Theateraufführungen gingen, weil dort vom Fernsehen her bekannte Schauspieler auftreten, ist für uns etwas, was uns als tiefe Provinz abstempelt. Wir sind nun mal „Noh bei Kölle“ und wir sollten alle Möglichkeiten nutzen, das qualitativ hochwertige Potenzial der kleinen Kölner Bühnen zu nutzen.

 

Hat man denn versucht, die Auswahl an Angeboten der Kölner Kleinbühnen zu untersuchen? Wurde mit den Verantwortlichen der Kölner Kleinbühnen gesprochen? Wir haben es getan – zwar nur bei 2 Theatern, aber die Informationen, die wir bekamen waren dermaßen positiv, dass wir überrascht waren und davon ausgehen, dass eine große Anzahl der Kleinbühnen Gastspiele in Wermelskirchen begrüßen würden.

 

Wir appellieren an den Kulturverein dafür zu kämpfen, auf diesem Weg Möglichkeiten für ein neues, modernes und abwechslungsreicheres Kulturleben in unserer Stadt zu untersuchen.

 

Vielleicht sollten die Theaterfreunde auch befragt werden: Wie viel ist man bereit zu zahlen? Wo liegen die Präferenzen, welche Themen will man haben? Will man wirklich die alten „Stars“ aus Film und Fernsehen des letzten Jahrhunderts sehen? Wie viele Aufführungen im Jahr sind angebracht? Da eine Spielzeit auch ein jüngeres Publikum begeistern sollte, müssten auch die Jugendlichen angesprochen werden.

 

Es ist für uns unverständlich, dass hier so schnell die Flinte ins Korn geworfen wird.

 

 

 

Peter Scheben

 

Sehr geehrte Frau Djenati !                                                                 Wermelskirchen, den 2.3.2012

 

 

 

Möglichkeiten für das Freibad Dabringhausen

 

 

Aus einem neuen Konzept des FFD geht hervor, dass wenn der FFD die Vergaben selbst an örtliche Unternehmer geben würde, die Reparaturkosten und Investitionen weitaus günstiger ausfallen würden.

 

Dafür müsste aber das Freibad vom FFD übernommen werden – ähnlich wie es beim Freibad Dhünn geschehen ist.

 

Der FFD hätte dann alle Freiheiten, die Reparaturen, den Einsatz der Mitarbeiter und die Aktivitäten in eigener Regie zu organisieren.

 

Wir würden uns dafür einsetzen, dass in diesem Fall auch die Stadt einen begrenzten jährlichen Zuschuss beisteuern würde.

 

Als weitere Einnahmequelle könnten enge Kooperationen mit der DLRG, mit dem Technischen Hilfswerk und mit der Feuerwehr angestrebt werden. Hier denken wir an die Möglichkeit für Übungen, Training, Shows und Events mit und ohne Öffentlichkeit.

 

Der Rat der Stadt hat noch nicht über eine Schließung bzw. einen Wegfall aller Zuschüsse entschieden. Das vorgestellte Konzept des FFD beinhaltet weiterhin städtische Zuschüsse von € 160.000, die, das kann man jedoch schon heute sagen, in dieser Höhe keinesfalls mehr zur Verfügung stehen werden.

 

Die Konsequenz ist dann aber, dass ein Konzept für ein Weiterleben des Freibades in Dabringhausen sehr viel kreativer ausfallen muss als bisher vorgestellt.

 

 

                                     Übrigens:

                      Trotz Widerspruch von einigen

                      Besserwissern und der schlechten Presse 

                      zu diesem Beitrag, wird nun genau so                                           verfahren

                                                                                

Für die Fraktion Bürgerforum  

                                                                                     

P. Scheben

Ihre Meinung ist uns wichtig!

Kommentar schreiben

Kommentare: 0

  • loading